Das Wetter auf Sardinien finden Sie in untenstehender Vorhersage stets aktuell. Dazu finden Sie hier eine Klimatabelle, die Temperaturen von Wasser und Luft, Sonnenstunden und Regentage umfasst.
Auf Sardinien herrscht mildes Klima vor. Milde Winter, ein sonnenreiches Frühjahr, heiße Sommer mit wenigen Regentagen und ein langer, zumeist sonniger Herbst kennzeichnen das Klima. In den letzten Jahren kam es vereinzelt zu ungewohnten Kälteperioden – manch einer sah schon die Vorzeichen des Klimawandels. Jedoch bewegen sich die Schwankungen weiterhin in durchaus üblichen Rahmen.
Sardinien können Sie das ganze Jahr hindurch bereisen – achten Sie im Winter aber unbedingt auf eine beheizbare Unterkunft, was besonders in den ländlichen Regionen nicht selbstverständlich ist.
Wettervorhersage für Sardinien
Das Wetter kann an verschiedenen Orten auf Sardinien durchaus unterschiedlich sein – das liegt an der Größe der Insel, seinen Höhenzügen und der Weite des Mittelmeers ringsum. Daher stellen wir Ihnen hier Wettervorhersagen für verschiedene Orte und Regionen auf Sardinien bereit. Fehlt Ihnen ein Ort? Schreiben Sie mir, dann nehme ich ihn gerne in die Vorhersage auf.
Wettervorhersage für Olbia
Wind: 11km/h ENE
Feuchtigkeit: 62%
Druck: 1011.51mbar
UV-Index: 0
20°C
19°C
18°C
18°C
29°C / 15°C
29°C / 16°C
30°C / 17°C
31°C / 18°C
Wettervorhersage für Cagliari
Wettervorhersage für Oristano
Wettervorhersage für Alghero
Kleine Wetterkunde – die wichtigsten Begriffe
Das Wetter wird durch verschiedene ausschlaggebende Faktoren bestimmt:
Luftdruck und Wind
Luftdruck ist das Gewicht der Luftsäule pro Flächeneinheit vom Erdboden bis zur äußeren Grenze der Atmosphäre – also das Gewicht der gesamten Luft auf einer Grundfläche. Der ausgeübte Druck ist enorm, wie Experimente beweisen – er entspricht etwa einem Kilogramm je Quadratzentimeter. Wir nehmen diesen Druck nicht war, da unsere Körper einen Gegendruck der gleichen Stärke aufbauen. Der mittlere Luftdruck beträgt in Meereshöhe 1013.25 hPa. Er halbiert sich bis in 5,5 km Höhe auf 500 hPa. Ein starkes Tiefdruckgebiet weist etwa 950 bis 980 hPa auf.
Generell weist hoher Luftdruck auf schönes Wetter hin, niedriger oder fallender Luftdruck weist auf einen Wetterwechsel und schlechtes Wetter hin.
Niedriger Luftdruck entsteht, wenn die Luft am Boden sich erwärmt und aufsteigt. Sie dehnt sich mit zunehmender Temperatur aus, der Luftdruck am Boden sinkt, Wolken entstehen. Hoher Luftdruck wird durch kalte Luft verursacht, die zu Boden sinkt. Gebiete mit unterschiedlichem Luftdruck verursachen Wind, denn die Luft strömt immer in Richtung des niedrigen Drucks.
Am Meer lässt sich das besonders gut beobachten, denn die Luft über dem Land erwärmt sich schneller als die Luft über dem Wasser. Die Folge ist meistens ein Wind, der vom Meer in Richtung der Landmasse weist. Je größer die Landmasse, desto stärker ist der Effekt – daher geht uf Sardinien häufig ein kräftiger Wind. In der Nacht kehrt sich der Effekt um, denn das Wasser speichert die Wärme effektiver als das Land. Die Luft über dem Land kühlt daher schneller ab als über dem Wasser. Die Windrichtung dreht, der Wind weist nun in Richtung Meer.
Wolken und Regen
Wolken entstehen durch Verdunstung von Wasser. Das passiert durch Sonneneinstrahlung und Wärme. Die erwärmte, feuchte Luft steigt auf und trifft dort auf kühlere Luftschichten, und verliert Temperatur. Nun kann die Luft die gespeicherte Feuchtigkeit nicht mehr halten – feine Tröpfchen von Kondenswasser bilden sich an winzigen Staub- und Rußpartikeln. Wolken entstehen. Wenn die Tröpfchen sich durch Luftbewegung zu größeren Tropfen vereinigen werden sie zu schwer und fallen zu Boden – es regnet. Ein ähnlicher Effekt verursacht Nebel: Die Luft kühlt dabei direkt über der Erdoberfläche stark ab. Eine Wolke entsteht direkt über dem Boden – wir nennen sie Nebel, wenn sich die Sichtweite auf unter einen Kilometer reduziert.
