Alghero – Stadt der Katalanen

Alghero

Alghero gilt vielen als schönste Stadt der Insel Sardinien. Im 14. Jahrhundert durch Katalonien-Aragonien in Besitz genommen, wurden hier rasch viele Katalanen angesiedelt, deren Einflüsse bis heute spürbar sind. Erst 1720 wechselten die Herrschaftsverhältnisse über die gesamte Insel abermals, und die vormals enge Verbindung zu den Heimstätten der Katalanen wurde gekappt. Die Sprache jedoch ist geblieben – bis heute wird hier von vielen Einwohnern algheresisch gesprochen, die sardische Variante des Katalan – auch wenn die Mundart unter den jungen Leuten verpöhnt ist.

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Olbia – Zentrum im Nordosten

Für viele Besucher gilt Olbia als Tor zur Insel. Mit seinem Flughafen und dem großen Fährhafen stellt die Stadt die Erreichbarkeit der Insel und der Urlaubsregionen im Norden der Insel Sardinien sicher. Entsprechend gilt Olbia vielen nur als Durchgangsort, den es schnell wieder zu verlassen gilt – zu Unrecht, denn die Stadt hat in den letzten Jahren deutlich an Attraktivität gewonnen.

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Cagliari – Hauptstadt und Schmelztiegel der Kulturen

Cagliari

Die Gründung der Stadt Cagliari ging auf den natürlichen Hafen zurück, dessen geschützte Lage den Standort für die Schifffahrt und den Handel interessant machte. Bis heute ist der Hafen Kern der Hauptstadt von Sardinien, auch wenn sich der Ort in den vergangenen Jahrhunderten von einer militärischen Festung in eine moderne Stadt entwickelt hat. Heute hat sie 170.000 Einwohner, das wirtschaftliche Zentrum und zugleich die Hauptstadt der Insel.

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Orgosolo – Ein Ort voller Bilder als Freiluftgalerie

Murales in Orgosolo - Bilder

Wer Orgosolo ansteuert, der begibt sich mitten hinein in das sardische Hinterland, das Land der Barbaren, La Barbagia. Ein Weg hierher ist immer ein Umweg abseits der Hauptverkehrsadern der Insel Sardinien, es sind steile Pässe zu überwinden, zugige Hochebenen zu passieren und schwindelige Serpentinenstraßen inmitten des Supramonte-Gebirges zu befahren. Warum nehmen Besucher diese Mühsal in Kauf? 

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Posada – In den Felsen gebaut

Der Ort Posada ist weithin sichtbar. Man möchte ihn malerisch nennen, doch das ist nicht recht treffend: Die Ortschaft ist an den Flanken eines steilen Felsbrockens errichtet, der mitten in der fruchtbaren Ebene liegt, die der gleichnamige Fluss Posada durchschneidet. Insofern kann ich trefflich behaupten, der Ort liegt nicht malerisch sondern wie von einem handwerklich begabten Bildhauer in den Fels gemeißelt da.

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